Corsica Ferries ist die führende Privatreederei für Fährverbindungen zwischen dem französischen und italienischen Festland und den Mittelmeerinseln Korsika, Sardinien sowie Elba. Mit einer Flotte von 13 modernen Schiffen und bis zu 50 täglichen Überfahrten bietet das Unternehmen flexible Reisemöglichkeiten für Passagiere mit und ohne Fahrzeug. Für österreichische Reisende ist die Reederei besonders attraktiv, da die italienischen Abfahrtshäfen Savona, Livorno und Piombino bequem per Auto erreichbar sind.
Alle wichtigen Verbindungen ab Italien und Frankreich nach Korsika, Sardinien und Elba auf einen Blick – mit Preisen und Fahrtzeiten.
| Route | Fahrzeit | Häufigkeit | Passagier ab | PKW ab | Schiffstyp |
|---|---|---|---|---|---|
| 🇮🇹 Ab Italien – Korsika | |||||
| Savona → Bastia | ab 4 Std. | mehrmals täglich | ab ca. 30 € | ab ca. 60 € | Autofähre |
| Livorno → Bastia | ab 4 Std. | mehrmals täglich | ab ca. 30 € | ab ca. 60 € | Autofähre |
| 🇮🇹 Ab Italien – Sardinien | |||||
| Livorno → Golfo Aranci | ab 7 Std. | täglich | ab ca. 35 € | ab ca. 70 € | Autofähre |
| 🇮🇹 Ab Italien – Elba | |||||
| Piombino → Portoferraio | ca. 50 Min. | bis 13× täglich | ab ca. 10 € | ab ca. 25 € | Autofähre |
| 🇫🇷 Ab Frankreich – Korsika & Sardinien | |||||
| Nizza → Bastia | ab 6 Std. | täglich | ab ca. 35 € | ab ca. 65 € | Autofähre |
| Toulon → Bastia / Ajaccio / Porto Vecchio / Golfo Aranci | ab 10 Std. | täglich (je nach Route) | ab ca. 40 € | ab ca. 80 € | Autofähre / Passagierschiff |
Preise sind Richtwerte und variieren je nach Saison, Buchungszeitpunkt und Fahrzeugtyp. Aktuelle Preise und Verfügbarkeit: corsica-ferries.fr
NAUTEL (kurz für „Nuit à bord", Nacht an Bord) ist ein exklusiver Service ab Livorno: Sie gehen schon am Vorabend der eigentlichen Abfahrt an Bord, schlafen in einer Kabine, und starten am nächsten Morgen ausgeruht in Ihren Inselurlaub – ohne früh aufstehen zu müssen.
Preisübersicht nach Routentyp und Fahrzeugkategorie – alle Angaben sind Orientierungswerte für die Nebensaison.
Die günstigsten Frühbucher-Tarife sind ausschließlich auf der offiziellen Website von Corsica Ferries erhältlich. Vergleichsportale bieten ebenfalls Buchungen an und eignen sich für den direkten Preisvergleich mit anderen Reedereien auf derselben Route.
13 Schiffe in drei Kategorien – von der großen Mega Express Autofähre bis zur Schnellfähre für kurze Überfahrten.
Corsica Ferries ist die größte Privatreederei auf diesen Routen – aber nicht die einzige. Hier ein Überblick über alle relevanten Anbieter.
Privater Konkurrent von Corsica Ferries auf denselben Routen. Verbindet Livorno, Genua und Civitavecchia mit Korsika (Bastia), Sardinien (Olbia, Porto Torres) und Elba. Oft als Alternative auf dem gleichen Buchungsportal buchbar. Flotte mit ähnlichem Komfortniveau.
Schwerpunkt auf Sardinien: Civitavecchia–Olbia, Livorno–Olbia, Genua–Porto Torres. Auch Verbindungen nach Sizilien und Spanien. Für österreichische Reisende mit Ziel Sardinien eine gute Alternative – besonders ab Civitavecchia (bei Rom).
Staatlich subventionierte Reederei mit Verbindungen von Marseille nach Ajaccio, Bastia, Porto Vecchio und Propriano (Korsika). Ganzjähriger Service auch in der Nebensaison. Für Reisende aus dem Rhonetal oder dem Elsass relevant – für Österreicher ein weiterer Umweg.
So sparen Sie Zeit und Geld – praktische Empfehlungen für österreichische Reisende.
Frühzeitig buchen. In der Hochsaison (Juli–August) sind beliebte Abfahrten schnell ausgebucht – am besten 2 bis 3 Monate im Voraus reservieren. Günstige Frühbucker-Kontingente sind begrenzt und werden zuerst ausgebucht.
NAUTEL-Service nutzen. Den NAUTEL-Service bei Nachtfahrten ab Livorno nutzen: Schon am Vorabend einschiffen, in der Kabine übernachten und am nächsten Morgen ausgeruht in Korsika oder Sardinien ankommen – ohne frühes Aufstehen.
Fahrzeugmaße genau angeben. PKW bis 5 Meter können problemlos mitgenommen werden; Wohnmobile und Wohnwagen sind auf allen Strecken zugelassen, aber unbedingt beim Buchen korrekt angeben – Nachmessen lohnt sich, um Nachzahlungen am Hafen zu vermeiden.
Haustiere anmelden. Hunde und Katzen dürfen auf allen Corsica Ferries-Strecken mit an Bord – Tierkabinen oder gesicherte Bereiche sind vorhanden. EU-Heimtierausweis mit aktuellem Impfschutz ist Pflicht und wird am Hafen kontrolliert.
Günstigste Tarife online sichern. Günstigste Tarife gibt es als begrenzte Frühbucher-Kontingente (Spezialtarife), die ausschließlich online auf der offiziellen Website corsica-ferries.fr gebucht werden können. Am Hafen gekaufte Tickets sind immer teurer.
Elba: Kurzfristig möglich (außer Sommer). Für die Elba-Überfahrt (Piombino–Portoferraio) sind bis zu 13 Abfahrten täglich verfügbar – kurzfristige Buchung in der Nebensaison möglich. Im Sommer aber immer im Voraus buchen, da die Fähren schnell ausgebucht sind.
Kabine bei langen Überfahrten. Auf langen Überfahrten (ab 7 Std.) eine Kabine reservieren: Besonders für Familien mit Kindern deutlich komfortabler als offene Liegestühle. Außenkabinen mit Fenster sind begehrter und teurer – frühzeitig buchen.
Vor- und Nachsaison: Beste Preise. Preise variieren stark nach Saison: Die günstigsten Tarife gibt es in der Vor- und Nachsaison (April–Mai, September–Oktober). Gleichzeitig ist das Wetter auf Korsika, Sardinien und Elba in diesen Monaten meist noch sehr angenehm.
Alle wichtigen Abfahrts- und Zielhäfen von Corsica Ferries – von Savona und Livorno bis nach Bastia, Ajaccio und Golfo Aranci.
Die besten Wege von Wien, Innsbruck oder Salzburg zu den Fährhäfen Livorno, Savona und Piombino in Norditalien.
Österreichische Reisende erreichen die Corsica Ferries-Häfen in Italien bequem per Auto: Über den Brennerpass (A13/A22) gelangt man von Innsbruck in ca. 6–7 Stunden nach Livorno oder Savona; von Wien sind es rund 8–9 Stunden. Alternativ über den Tauern und Tarvisio (A2/A23) – ebenfalls direkt nach Norditalien. Wer den Arlberg nutzt, fährt über Mailand Richtung Genua, dann küstenwärts nach Savona oder Livorno.
Eine Kombination mit Zug und Fähre ist möglich: Mit dem ÖBB EuroCity gelangt man von Wien oder Innsbruck nach Genua oder Livorno (ca. 8–10 Std.). Von dort weiter mit dem Bus oder Taxi zum Fährhafen. Besonders empfehlenswert für Reisende ohne eigenes Auto, die dann auf der Insel ein Fahrzeug mieten möchten.
Alternativ gibt es Direktflüge von Wien nach Ajaccio oder Bastia (Korsika) sowie nach Olbia (Sardinien) – besonders im Sommer. Wer ohne Auto reist und die Inseln per Mietwagen erkunden möchte, spart sich die lange Anfahrt und wählt den direkten Flug. Mit Corsica Ferries dann nur für Inselausflüge oder Weiterreise.
Die schnellste Autoroute von Wien nach Livorno führt über die A2 Richtung Graz, dann über Maribor–Ljubljana–Trieste–Genua (A4/A7) nach Livorno. Gesamtstrecke ca. 800–830 km, Fahrzeit ca. 7,5–9 Std. je nach Verkehr und Pausen. Tankstellen und Raststätten entlang der gesamten Route in ausreichender Zahl vorhanden. Mautpflichtig in Slowenien (Vignette) und Italien (km-Maut).
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